PITT-Force

pitt-force

PITT – Force ist eine neue Trainingsweise im Kraftsport, die für professional intensity training techniques steht, was so viel bedeutet wie „professionelle, intensive Trainings-Methoden“. Entwickelt wurde dieses Krafttraining von Karsten Pfützenreuter. Es handelt sich dabei um ein System, welches verschiedenen Trainingssätzen des Gewichthebens zusammenführt. Das Prinzip besteht hauptsächlich aus Einzelwiederholungen von schwerem Krafttraining.
Wie bei jedwedem Krafttraining ist es auch hier notwendig, dass die Bewegungsabläufe korrekt ausgeführt werden.
Das Training zielt darauf ab, den größtmöglichen Trainingsreiz der Muskeln zum einen hinauszuzögern und zum anderen auszureizen und somit eine Hypertrophie zu erzeugen – also das Dickenwachstum der Muskelfasern.
Geeignet ist dieses Training ausschließlich für geübte und trainierte Kraftsportler.

Die Durchführung des Krafttrainings ist recht simpel

Zunächst wird eine Übung und ein Gewicht ausgewählt, mit dem man 8 bis 10 Wiederholungen schafft. Es folgt eine Pause von 3 bis maximal 20 Sekunden. Anschließend wird die Übung erneut durchgeführt und es folgt eine weitere Pause. Diese Vorgehensweise wird solange fortgesetzt, bis 15 bis 20 Gesamtwiederholungen erreicht sind, die Pausen eine länge von 20 Sekunden überschreiten oder eine korrekte Durchführung nicht mehr gewährleistet ist.
Die Pausen sollten immer nur genau so lange dauern, dass man wieder starten kann. Sie dienen nicht der kompletten Erholung.
Beim Einstieg in das Training darf pro Muskelgruppe nur ein Übungs-Satz durchgeführt werden. Für die Beine empfehlen sich beispielsweise Kniebeugen, für den Rücken Klimmzüge und für den Trizeps Dips. Im Kraftsport fortgeschrittene Sportler können auch einen zweiten Satz absolvieren, der aber jeweils in einer anderen Übung erfolgen sollte. Von mehr als fünf Übungen pro Trainingseinheit ist jedoch generell abzuraten.

Durch den recht geringen Zeitaufwand, wird das Volumen des PITT-Force Trainings vorerst als relativ gering eingeschätzt. Jedoch ist zu beachten, dass hierbei letzen Endes mehr intensive Wiederholungen erfolgen und mehr harte Kontraktionen auf das Muskelgewebe einwirken als bei herkömmlichem Volumentraining.

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