Kraftsport ist eine Wissenschaft für sich selbst, die, bei genauem Hinschauen einem viele Möglichkeiten gibt seine persönlichen sportlichen Ziele zu erreichen. In den letzten Jahren hat sich die Entwicklung hinsichtlich der Geräte in den Fitness-Studios massiv verbessert. Primär besteht die Aufgabe der Geräte darin, eine möglichst schonende und unterstützende Bewegung bei gleichzeitigem optimalem reizen der gewünschten Muskulatur zu ermöglichen. Das hat natürlich mehrere Vorteile. Gerade als Anfänger läuft man nicht Gefahr durch eine falsche Körperhaltungen oder die falsche Ausführungen von Übungen sich zu verletzten. Auch als erfahrener Sportler kann man so gezielt einzelne Muskeln trainieren. Der Nachteil allerdings liegt darin, dass die passiv beanspruchten Muskeln nicht in dem Maße mit trainiert werden wie es eigentlich sein könnte.

Eigentlich schade!

Um diesen Punkt entgegen zu wirken, möchten wir euch Grundübungen im Kraftsport ans Herz legen. Das besondere an Grundübungen ist primär, das Aktivieren und Reizen von mehreren Muskeln und Gelenken zur gleichen Zeit. Doch was ist damit nun genau gemeint?

Zunächst einmal zu den einzelnen Bezeichnungen. Da haben wir die Klimmzüge, das Bankdrücken, das Kreuzheben, die Kniebeugen, das Rudern und das Schulterdrücken. Nun arbeiten wir uns mal am Beispiel der Kniebeuge vor.
Bei dem gesamten Bewegungsablauf werden verschiedene Gelenke und Muskeln beansprucht. An primär arbeitenden Gelenken haben wir z. B. die Knie und Hüften. Dies funktioniert allerdings nur so gut, wie die sekundären Gelenke arbeiten können. Diese wären z. B. die komplette Wirbelsäule, die Finger- und Zehengelenke und sämtliche Schultergelenke. Erst durch das Zusammenspiel von primären und sekundären Gelenken, wird der optimale Bewegungsablauf uns ermöglicht. Zeitgleich wird auch die Muskulatur gereizt. Auch hier unterscheiden wir zwischen primären und sekundären Muskeln. Da hätten wir als primäre Muskeln den Beinstrecker, die Schienbein- und Wadenmuskulatur und Ab- und Adduktoren. Sekundär den Bauch, die Arm- und Unterarmmuskulatur, die Schultern und die Rückenmuskulatur.
Das ist allerdings nicht alles. Um den Rahmen nicht zu sprengen, es jedoch einmal gehört zu haben. Hormonell passiert bei den Grundübungen vieles. Gleichzeitig wird das Herz- und Kreislaufsystem auf Hochtouren gebracht. Es bringt uns in jeglicher Hinsicht eine positive und erwünschte Entwicklung.

 

WICHTIG HIERBEI:

Allerdings sollten wir uns nicht ungeübt an diese Übungen wagen. Als Anfänger besteht die Gefahr sich schwer zu verletzten. Daher möchten wir euch ans Herz legen mit einem Trainer oder Trainerin die Grundübungen anzufangen. Die korrekte Ausführung ist immens wichtig. Trainiert lieber mit ohne oder wenigen Gewichtsscheiben. Euer Körper soll sich an die Ausführung und den Bewegungsablauf gewöhnen. Steigert euch in kleinen Schritten. Die Ergebnisse kommen dann von ganz alleine.