Muskelaufbau für Hardgainer, Softgainer und Normalgainer

Hardgainer

In der Fachliteratur wird häufig vom Hard,- Soft,- und Normalgainer gesprochen. Diese relativ jungen Begriffe erklären konkret die unterschiedlichen Körperbautypen der Sportlerinnen und Sportler. Es werden unter den Begriffen die Proportionen der Gliedmaßen zum Oberkörper beschrieben. Neben den Proportionen, werden zusätzlich weitere Punkte betrachtet. Was damit gemeint ist, lesen wir weiter unten.

 

Ektomorph

Als einen ektomorphen Körperbau verstehen wir den Hardgainer. Der Hardgainer charakterisiert sich durch seine langen Gliedmaßen und seinem schmalen Oberkörper aus. Arme und Beine sind im Verhältnis zu dem Oberkörper auffällig lang. Auch wirkt der Hardgainer sehr feingliedrig, aufgrund der stark abzeichnenden und definierten Muskeln. Der Aufbau der Muskulatur ist schwierig, obgleich die aufgebaute Muskelmasse durch Kraft aufwerten kann. Der Hardgainer hat einen überdurchschnittlich schnellen Stoffwechsel. Durch die Nahrung gewonnene Nährstoffen werden sofort zur Energiegewinnung herangezogen. Es bleiben nur geringe Mengen an Nährstoffen für den Aufbau von zusätzlicher Fett- oder Muskelmasse zur Verfügung. Dies erklärt auch unter anderem den schwierigen Aufbau von Fett- und Muskelmasse.

 

Endomorph

Der endomorphe Körperbau wird auch als Softgainer bezeichnet. Die Gliedmaßen sind im Vergleich zum Oberkörper kürzer. Der Oberkörper wirkt stämmiger und weist eine breite Brustmuskulatur auf. Der Stoffwechsel ist beim Softgainer langsam. Selbst bei geringen Trainingsreizen werden Ergebnisse erzielt. Im gleichen Zug baut der Softgainer allerdings auch sehr schnell Fettpolster auf. Oft wird die kräftige Muskulatur durch angesammelte Fettpolster versteckt.

 

Mesomorph

Der mesomorphe Körperbau wird auch als Normalgainer verstanden. Der Normalgainer zeichnet sich grundlegend durch einen sportlichen Oberkörper aus. Bei Männern sind auf natürliche Weise einen V-Oberkörper, breite Schultern, große Hände und Füße vorhanden. Bei Frauen haben wir eine weibliche X-Form als auch markante Wangenknochen. Der Normalgainer baut durch das Training besonders einfach Muskulatur auf und hat bei einer vernünftigen Nahrungszufuhr nur einen geringen Körperfettanteil.

 

Was bin ich?

Es ist das eine klar zu definieren, welche Körperbautypen vorhanden sind und welche Merkmale der Typen bekannt bzw. aufgeführt werden. In der Regel sind wir Mischtypen mit Tendenzen zu dem einen oder anderen Körperbautyp. Ohne ein regelmäßiges Training werden auch die besten Gene nicht den gewünschten Erfolg bringen. In diesem Sinne ist es wichtig zu wissen, welche Tendenzen man persönlich hat um anschließend auf seinem persönlichen Trainingszustand aufzubauen.

4 Comments

  1. Tim L. 25. Mai 2016 Antworten
  2. Dirk Schneider 30. Januar 2016 Antworten
  3. Mattie Dellinger 29. Januar 2016 Antworten

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